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Suchbegriff: Finanzen & Wirtschaft

Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius gab bekannt, dass US-Handelsminister Howard Lutnick vorgeschlagen habe, den Firmensitz in die USA zu verlegen, und dabei Vorteile wie niedrigere Kosten und einfachere Vorschriften angeführt habe. Källenius lehnte das Angebot ab, mahnte jedoch, dass Europa sein Geschäftsumfeld verbessern müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben, da Bedenken hinsichtlich Zöllen und regulatorischen Belastungen bestünden.
Der Artikel befasst sich mit dem durch den Rückzug der USA entstandenen Vakuum in der globalen Governance und untersucht, ob eine regelbasierte internationale Ordnung von anderen Mächten, insbesondere der Europäischen Union, aufrechterhalten werden kann. Er beleuchtet aktuelle Handelsabkommen wie das Abkommen zwischen der EU und Indien und den Mercosur-Pakt und weist gleichzeitig auf Herausforderungen in Bereichen außerhalb des Handels hin, wie makroökonomische Ungleichgewichte und Klimawandel. Die EU steht vor der komplexen Aufgabe, die globalen Kooperationsbemühungen anzuführen und möglicherweise Druck auf China auszuüben, damit es sich zu einem entgegenkommenderen globalen Akteur entwickelt.
Die Goldpreise sind auf Rekordhöhen gestiegen, während der US-Dollar auf Mehrjahrestiefs gefallen ist, was die wachsende geopolitische Unsicherheit und das Misstrauen in die politische Stabilität widerspiegelt. Der Artikel rät Anlegern, robustere Portfolios mit einer ausgewogenen Mischung aus defensiven und zyklischen Aktien aufzubauen, wobei der Schwerpunkt auf Unternehmen mit starken Fundamentaldaten, Preissetzungsmacht und Widerstandsfähigkeit liegt. Der Autor definiert Nachhaltigkeit neu als wirtschaftliche Substanz statt als moralische Ansprüche und konzentriert sich auf Unternehmen, die in komplexen Umgebungen erfolgreich sein können. Zu den konkreten Aktienempfehlungen gehören Glencore, ASML, Alphabet und das neu hinzugefügte Unternehmen Assa Abloy aufgrund ihrer Wettbewerbsvorteile und defensiven Eigenschaften.
Der Artikel analysiert den deutlichen Anstieg des Goldpreises auf über 5.000 US-Dollar pro Unze und betrachtet ihn als Warnsignal für die globalen Märkte. Trotz Rekordhochs bei Aktienindizes wie dem S&P 500 und dem DAX deutet der Autor den Goldpreisanstieg als Zeichen für ein tiefes Misstrauen gegenüber traditionellen Finanzsystemen, das durch die Unsicherheit hinsichtlich der US-Politik und mögliche finanzielle Schocks ausgelöst wird. Es werden historische Vergleiche mit der Volcker-Ära von 1979 gezogen, die die Besorgnis über die Fragilität der Märkte und die Notwendigkeit von Vorsicht unter den Anlegern unterstreichen.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, verteidigte die Forschungsabteilung seiner Bank gegen Kritik des US-Finanzministers Scott Bessent hinsichtlich eines Analystenberichts, in dem das Potenzial europäischer Investoren zur Nutzung von US-Anleihebeständen als Hebel diskutiert wurde. Sewing betonte die Unabhängigkeit des Forschungsteams und zeigte sich stolz darauf, objektive Analysen beizubehalten, während Bessent den Bericht als Verbreitung „falscher Narrative” kritisiert hatte. Der Bericht analysierte, wie US-Vermögenswerte im Wert von 8 Billionen Dollar, die sich im Besitz europäischer Investoren befinden, potenziell als finanzielles Hebelmittel in geopolitischen Konflikten eingesetzt werden könnten.
Die weltweite Nachfrage nach Goldinvestitionen stieg im vergangenen Jahr um 84 % und erreichte 60 % der Minenproduktion, angetrieben durch zunehmende geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit. Angesichts der US-Zölle und der globalen Instabilität wandten sich Anleger Gold als sicherer Hafen zu, wobei die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen besonders stark war, während die Nachfrage nach Goldschmuck zurückging, insbesondere in China. Dieser Trend spiegelt die allgemeine Stärke des Rohstoffmarktes wider, auf dem die Preise für Gold, Silber und Kupfer Rekordhöhen erreichten.
Der deutsche DAX-Index schloss mit einem Minus von 2 % bei 24.309 Punkten und setzte damit seinen Abwärtstrend fort. Die SAP-Aktie brach aufgrund des schwächeren Wachstums im Cloud-Bereich um über 16 % ein, wodurch die Marktkapitalisierung unter 200 Milliarden Euro fiel. Siemens legte um 2,4 % zu und überholte SAP als wertvollstes Unternehmen im DAX mit einer Marktkapitalisierung von 200 Milliarden Euro, einem Rekord für den Industriekonzern.
Die US-Aktienmärkte verzeichneten leichte Rückgänge, wobei der Dow Jones nahezu unverändert im negativen Bereich blieb, der Nasdaq um 2 % nachgab und der S&P 500 um 1 % fiel. Der Dollar blieb schwach. Die Flut von Quartalsberichten bestimmte die Marktbewegungen, wobei Meta aufgrund optimistischer Umsatzprognosen starke Gewinne verzeichnete, während Microsoft nach enttäuschenden Margenprognosen stark nachgab. Die Zinsentscheidung der Fed hatte nur minimale Auswirkungen, da sich die Märkte auf die Ergebnisse der großen Technologieunternehmen in der Berichtssaison konzentrierten.
Die wichtigsten US-Aktienindizes verzeichneten erhebliche Verluste, da der Gewinnbericht von Microsoft einen breiten Ausverkauf im Technologiesektor auslöste und die Sorge um die Investitionsausgaben die Marktstimmung in der gesamten Technologiebranche beeinträchtigte.
Obwohl Givaudan solide Jahreszahlen mit einem organischen Umsatzwachstum von 5 % vorlegte und sich für 2030 ehrgeizige Wachstumsziele von 4 bis 6 % pro Jahr setzte, blieben die Ergebnisse hinter den Markterwartungen zurück, was zu einem starken Rückgang des Aktienkurses auf unter 3000 CHF führte. Die Analyse empfiehlt den Kauf der Aktie zum jetzigen Zeitpunkt, da der aktuelle Kursrückgang angesichts der soliden Fundamentaldaten und der langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens als Kaufgelegenheit angesehen werden kann.

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